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ERINNERUNGEN MEINER VÄTER- Memorias de mis padres

  • 6 ago 2018
  • 3 Min. de lectura

Meine Mutter verwitwete sehr jung. Sie war zuverlässig, stark und sehr aktiv. Sie war ihrer Familie stets treu, hatte große Visionen für Geschäfte. Sie heiratete einen vernünftigen Mann, der einen guten Sinn für Humor hatte und sehr in sie verliebt war. Er widmete ihr Lieder, schickte ihr Nachrichten durch die Kinder. Er hatte acht Kinder, denen er stets mit dem Beispiel voran ging, die Wahrheit zu sagen. Vollkommen pflichtbewusst, das "Beste für andere zu tun", zeigte er seine Großzügigkeit stets den Benachteiligten, egal ob auf familiärer oder sozialer Ebene, half er vielen Familien bei ihrem Lebensunterhalt. Einige Jahre lang war er Mitglied einer Gruppe von lebenslangen Anbetern der Kathedrale meiner Stadt. Ebenfalls bezahlte er einem Priester das Studium im Priesterseminar und arbeitete in Pflegeheimen.

Meine Mutter spürte den Tod meines Vater und ich war davon die einzige Zeugin. Ich war sehr klein und wir gingen, glaube ich, um sechs Uhr abends zur Messe, da es bereits dunkel wurde. Ich war in der Kirche mit meiner Mutter, als diese schluchzend leise zum heiligen Vater sprach. Ich erinnere mich an viele Dinge, die sie sagte, aber besonders an diesen Satz: "Warum wirst du ihn von mir nehmen?" und ich fragte aufdringlich: "Wenn werden sie wegnehmen?", und meine Mutter antworte mit einer Geste zum Schweigen. Nach der Feier gingen wir hinaus und ich vergaß das Geschehene. Gerade als wir zurückkamen, sahen wir ungewöhnliche Bewegungen rund um unser Haus, einige Personen rannten. Eine Schwester kam herangeeilt, um uns zu sagen, dass mein Vater nach der Injektion erkrankt war. Kurze Zeit später verstarb er noch diese Nacht. Ich verstand nicht was los war, das Thema Tod war etwas komplexes und bekanntes für mich. Ich wusste nur, dass mein Vater gegangen war und nie zurückkehrte.

Was ich in dieser Erzählung ausdrücken und erzählen möchte sind die Erinnerungen und Bilder die ich von ihm habe, wie zum Beispiel Fotos aus dem Familienalbum. An den Begräbnisfeierlichkeiten nahmen so viele Menschen teil, es schien als ob die ganze Stadt aufmachte, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Mein Vater war eine sehr geschätzte und bekannte Person in der Region.

Ich muss anmerken dass mein Vater weder im Bett noch krank gewesen war. Sie hatten ihm einige Injektionen verschrieben, und während ich mit meiner Mutter in der Kirche gewesen war, ging eine Krankenschwester zu meinem Vater nach Hause und verabreichte ihm diese, während sich in der Spritze Luft befand und diese offenbar sein Herz beeinträchtigte (der Krankenschwester wurde die Lizenz wegen einem ähnlichen Problem entzogen, aber das erfuhren wir erst an diesem Tag).

In dieser schwierigen Situation voller Schmerz gab uns meine Mutter ein großes Zeugnis über Barmherzigkeit, das weit über Gerechtigkeit herausgeht. Denn als die Behörden und die Polizei die Krankenschwester festnehmen und ins Gefängnis sperren wollte, bat meine Mutter für ihre sofortige Freilassung mit dem Argument, dass sie doch Kinder hätte die sie zu versorgen hätte. Meine Mutter stellte keinen Haftbefehl oder keine Anklage.

Mama arbeitete unermüdlich, um ihre Familie zu unterstützen. Eine reiche Person der Region bot ihr an, ihr die finanzielle Belastung abzunehmen, was sie aber stets anlehnte.

Gegen Ende ihres Lebens litt meine Mutter an Alzheimer. Ihre Welt war sorglos, ruhig, sie genoß die Musik. Sie genoß immer alle Sorgfalt und Aufmerksamkeit, die sie erhielt. An einem Samstag, den 28. April, bei Tagesanbruch, sprach sie von Engelchen um sie herum, und sie schloß sanft ihre Augen und mit einem Lächeln verließ sie uns gen Himmel.

"Mit ihrem Weggang füllen sich unsere Augen mit Tränen und unsere Herzen mit einer immensen Freude denn sie war im Haus des Herren.", wie es auf der CD "Gracias Curita" (Danke, Pfarrer) ausgedrückt wird.

Die Stärke und Standfestigkeit meiner Mutter war ihr "GLAUBE", den sie als Geschenk als Kind empfing. Sie pflegte ihn, hielt ihn am Leben und hatte ihn nie verloren. Auf ihrer Reise ermunterte sie es steht, dass die Hoffnung anhielt und sie lebte und verstand es das "GOTT NIE VERSAGT".


 
 
 

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