DER TRAUM VOM ENDE DER WELT. El sueño del fín del mundo
- 2 oct 2017
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In meiner Studienzeit, wenn ich Träume hatte an die ich mich am nächsten Tag erinnerte konnte, schrieb ich sie auf, sendete sie an andere Freunde, die in fernen Ländern lebten und behielt die Kopien. Irgendwann las ich sie und bemerkte, dass ich den gleichen Traum schon einmal am gleichen Datum hatte, sie aber in verschiedenen Jahren aufschrieb. Diesen Brief werde ich versuchen zu teilen:
Meine Schilderung beginnt in der Stadt Bogotá, als gerade eines Tages der Abend hereinbrach – irgendeines Monats, ich erinnere mich nicht – sah ich mich alleine laufend auf einer Straße, gerade von irgendeiner Stelle kommend, als ich plötzlich einen Lärm hörte und ein Bewegung wie ein Erdbeben verspürte, dass das innere der Erde verlässt. Die Wolken am Horizont verdunkelten sich, die Bäume und die Gebäuden begannen sich zu verbiegen, die Straße füllte sich schnell mit Menschen. Man konnte Wehklagen hören, weinen, laufen, dominiert von Angst und Verzweiflung. Es gab keinen Platz wo man Zuflucht finden konnte, die Toren erhoben sich aus ihren Gräbern. Das Bild war so verheerend, erschütternd und schmerzhaft, dass ich mich entschied, anzuhalten und meine Augen zu schließen, um nicht zu sehen. Ich konnte nicht verstehen, wollte nicht denken, konnte nicht hören, wollte nicht sehen. Auf einmal stelle sich eine tiefe Ruhe ein, eine totale Stille. Ich roch einen angenehmen Duft, mit einem süßen Aroma, von exquisiten Parfüms, welcher nach und nach die Luft durchdrung. Ebenfalls erfüllte eine zarte und schöne Melodie mein Gehör, als ob die Natur ein Lied anstimmte. Trotz der Helligkeit des Himmels veruchte ich langsam, meine Augen zu öffnen. Als es mir gelang, konnte ich eine bunte Vielfalt von wunderschönen Blumen betrachten, die im Horizont verschwanden. Ich verblieb verzückt, fühlte mich absolut ruhig. Plötzlich, in der Höhe des Himmels, bekleidet mit aller Macht und Würde, erschien der Sohn Gottes, mit großer Pracht, auf weißen Wolken, in schimmernden Licht. Auf einem Thron, getragen von Seraphim, Cherubim, Erzengeln. Engel, die feierlich die Trompeten spielten, das ganze himmlische Gefolge lobte ihn. Sie waren unbeschreiblich und unzählig, diese schönen waren leuchtend, engelhaft, die die göttliche Gegenwart ankündigten, den Kosmos und das Ende der Welt.
Angesichts Kreaturen solcher Großartigkeit warfen wir uns in Anbetung tief nieder und sahen mit Klarheit was unmittelbar bevorstand: wir waren am "ENDE DER WELT" angelangt, vor dem "JÜNGESTEN GERICHT" DER LIEBE, ÜBER DIE LIEBE. Am folgenden Tag weckten mich DIE HOFFNUNG, DIE FREUDE, DIE RUHELOSIGKEIT und DIE KRAFT um den Weg anzuschauen.
Ich beende diese Schilderung mit einem Gebet, auf das ich aufmerksam geworden bin:
"Herr, du der du der Richter am Ende der Zeiten und der Geschichte sein wirst, gib uns die Gnade um Künstler einer gerechteren und brüderlichen Gesellschaft zu werden..."




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